#8 Heinrich Ruland
Ein vergessener Dichter, eine vertraute Heimat
16.08.2026 7 min
Zusammenfassung & Show Notes
Heinrich Ruland – Ein Postmann, der die Eifel in Worte fasste
In dieser besonderen Folge von „Zwischen den Zeilen“ geht es nicht um einen jungen Autor, sondern um einen Mann, dessen Worte mehr als 80 Jahre nach seinem Tod noch immer etwas zu erzählen haben.
Heinrich Ruland (1882–1943) war Postinspektor, Wanderer, Beobachter und Schriftsteller. Von 1919 bis 1929 lebte er in Bad Neuenahr und schrieb über die Landschaft, die Menschen und das Leben in der Eifel.
Was mich an seiner Geschichte besonders berührt: Auch ich war einmal bei der Post.
Während Ruland tagsüber seinem Beruf nachging, fand er offenbar zwischen Dienst und Feierabend seine ganz eigene Welt – draußen in der Eifel, unterwegs auf Wegen, durch Dörfer und entlang der Ahr.
Er beobachtete.
Er wanderte.
Und er schrieb.
In dieser Folge möchte ich euch Heinrich Ruland ein wenig näherbringen und daran erinnern, dass Literatur nicht immer aus großen Namen und dicken Büchern bestehen muss.
Manchmal reicht ein Mensch, der genau hinschaut.
Und manchmal überdauern ein paar geschriebene Zeilen ein ganzes Leben.
Nach dem Monolog lese ich zwei Texte von Heinrich Ruland
Eine kleine literarische Zeitreise in eine Eifel, die sich verändert hat – deren Landschaften und Gefühle uns aber vielleicht noch erstaunlich vertraut vorkommen.
Zwischen den Zeilen – Ein Postmann, der die Eifel in Worte fasste.
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