Geschichten sind mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht.
In meinem Podcast „Fragen an...“ treffe ich Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Ideen und Lebenswegen.
Mal geht es um Bücher und junge Autorinnen und Autoren, mal um Fußball, Musik, außergewöhnliche Berufe oder Menschen, die etwas bewegen. Manchmal geht es auch einfach um eine Geschichte, bei der ich denke: Darüber möchte ich mehr wissen.
Dabei interessiert mich nicht nur, was jemand macht.
Mich interessiert das Warum.
Was treibt einen Menschen an? Was hat ihn geprägt? Was passiert hinter den Kulissen? Und welche Geschichten verstecken sich vielleicht zwischen den Zeilen?
Deshalb sind meine Gespräche keine Interviews, bei denen eine Frage nach der anderen abgearbeitet wird.
Es sind Begegnungen.
Ehrliche Gespräche.
Manchmal lustig, manchmal nachdenklich, manchmal überraschend – aber immer mit der Neugier, einen Menschen ein kleines bisschen besser kennenzulernen.
„Fragen an...“ ist ein Podcast für alle, die gerne zuhören.
Denn manchmal beginnt die spannendste Geschichte genau dort, wo die offensichtliche längst zu Ende ist.
Carsten Becker – Über Farben, Formen und die Kunst, genauer hinzusehen
Was sehen wir eigentlich, wenn wir eine Farbe betrachten?
Ein Rot ist ein Rot – oder? Vielleicht doch nicht. Denn sobald eine Farbe eine Nummer bekommt, einen Namen trägt oder Teil eines bestimmten Systems wird, steckt plötzlich viel mehr dahinter.
In dieser Folge von „Fragen an…“ spreche ich mit dem Künstler Carsten Becker über seinen ganz eigenen Blick auf Farben, Formen und die Dinge, die uns im Alltag umgeben.
Mich interessiert, warum ihn gerade scheinbar einfache und alltägliche Dinge faszinieren. Was passiert, wenn aus einer Farbe RAL 3020 Verkehrsrot wird? Wenn Formen nicht nur ästhetisch sind, sondern bestimmten Regeln folgen? Und warum beschäftigen uns Ordnung, Vereinheitlichung und Normen eigentlich so sehr?
Wir sprechen über Farben und ihre Wirkung, Formen und ihre Bedeutung, über RAL, DIN und die TGL-Normen der DDR – aber auch darüber, wie aus Recherche Kunst werden kann und warum es manchmal lohnt, bei den scheinbar banalsten Dingen ganz genau hinzuschauen.
Carsten erzählt außerdem von seinem Weg zur Kunst, von seinem Antrieb und davon, wie sich sein eigener Blick auf die Welt durch seine künstlerische Arbeit verändert hat.
Eine Folge über Farbe, Form, Ordnung und Wahrnehmung – und über die spannende Frage, was wir eigentlich alles übersehen, obwohl wir jeden Tag direkt davorstehen.
„Vielleicht beginnt Kunst genau dort, wo wir anfangen, genauer hinzusehen.“
Mehr zu Carsten gibt es hier
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